Archiv für Juli 2010

Nachteile für die Inseln

Die Zahl der Urlauber und Insulaner, die  per Flugzeug auf Norderney an- oder abreisen ist sehr klein. Eine umso größere Rolle spielt das Fliegen allerdings im Verkehr zwischen den Inseln. Mit dem Flugzeug von Norderney nach Wangerooge oder Borkum braucht man ungefähr 10 Minuten, mit Schiff, Auto und wieder Schiff ist man fast den halben Tag unterwegs. Noch viel wichtiger als für die Insel Norderney ist das Fliegen für Wangerooge, Juist und Borkum. Nach Wangerooge und Juist kommen sogar die meisten Gäste mit dem Flugzeug, nach Borkum viele, da die Überfahrt mit der Fähre unverhältnismäßig lange dauert. Daher trifft die von der Regierung geplante Einführung der Luftsteuer unsere Nachbarn ganz besonders hart. Bei der Planung der Abgabe von 13,- € pro Inlandsflug hat wahrscheinlich niemand an die Inseln gedacht. Der fünfminütige Flug von Harle nach Wangerooge kostet mit Zehnerkarte 30,- €, geflogen wird stündlich von 8.00 bis 18.00 Uhr. Nach den Plänen der Bundesregierung sind dafür dann 43,- € zu bezahlen, ähnlich sieht es auf Juist aus. Nach Protest der ostfriesischen Bundestagsabgeordneten (ausser Hoppe/GRÜNE), der Reedereien und Wirtschaftsverbände gab es bislang noch kaum Nachbesserungen im Gesetzesentwurf. Anfang nächster Woche treffen sich noch einmal die Staatssekretäre des Finanz- und Wirtschaftsministeriums, um über Ausnahmen zu beraten. Die Insulaner hoffen –  hier bedeutet Fliegen nicht Luxus, sondern Daseinsvorsorge.

Music Nights am Strand

Am Strand von Norderney bis Sonntag die erste “Music Nights” statt. Gestern ging es mit dem Topact Stefanie Heinzmann los. Begleitet von N-Joy Radio war es ein sehr gelungener Abend mit ungefähr 1000 bis 2000 Zusschauern. 

Ein kurzer Schauer konnte die gute Stimmung nicht trüben. Heute hat es aufgeklart, bei weniger Wind, Sonnenschein und einem wahrscheinlich gut zu sehenden Sonnenuntergang tritt die Gruppe Stanfour auf (Wishing you well). Samstag steht die N-Joy DJ-Night auf dem Programm am Sonntag gibt es Klassik mit dem Warschauer Symphoie Orchestor. Alle Veranstaltungen sind umsonst und jetzt schon als Erfolg zu bezeichnen.

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Bourtange

Auf dem Weg nach/von Norderney:

Acht Minuten von der Abfahrt Dörpen (Abfahrt 17 der A31) befindet sich eine der größten touristischen Attraktionen der Niederlande – die Festung Bourtange. Die Festung ist eine eindrucksvoll angelegte Wasserschanze mit zwei Zugängen. Wenn man sich von der deutschen Seite nähert, kann man sich kurz vor dem Eingang für eine halbe Stunde (4,- €) ein Kanu leihen und über die sternenförmig angelegten Kanäle das historische Bauwerk umfahren. In der Festung ist das Autofahren kaum möglich, bzw. den Einwohnern und Versorgungsfahrzeugen vorbehalten. Alle Bauwerke der Festung sind nach Originalplänen von 1742 rekonstruiert worden, auf dem Marktplatz gibt es zwei schöne Cafés mit einem hollandtypischen Angebot von Pfannkuchen, Pommes und Apfelkuchen. Besonders hervorzuheben ist der Süßigkeitenladen in der “Commanderie” – über 250 Sorten von höllandischen Süßigkeiten, meist lose, für die Kinder der Renner. Innerhalb der Festung kann man verschiedene Gebäude besichtigen und sich so mit dem Leben eines Festungssoldaten im Jahr 1742 vertraut machen. Auf dem Weg nach Norderney gibt es keine schönere Raststätte – zwar ohne Tankstelle aber mit viel Abwechslung.

Infos:

Festung Bourtange, www.bourtange.nl, 0031/599-354600, vom 1. April bis zum 1. November ist das Informationscentrum von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet und vom 1. November bis zum 1. April von 12.00 bis 17.00 Uhr, der Bootsverleih ist täglich ab 13.00 Uhr geöffnet, A31 Abfahrt 17 (Dörpen), ca. 8 Minuten von der Abfahrt, Parken vor beim Bootsverleih, Bourtange-Norddeich Mole : 117 Kilometer, 2h 4 min

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Stefanie Heinzmann

Eine aufregende Fährüberfahrt nach Norderney hatten heute die am Ferienprogramm der AWO teilnehmenden kleinen Insulaner. Jedes Jahr organisiert die Arbeiterwohlfahrt mehrere Fahrten in den Schulferien von Norderney.

Grund hierfür ist die Erkenntnis, dass außer dem Lehrpersonal eigentlich niemand Zeit hat, in den Sommerferien mit seinen Kindern in den Urlaub zu fahren.

Die Tagesfahrten führen meist zu Freizeitparks in der Nähe (Schloß Dankern, Thüle). Um 7 Uhr ging es heute morgen los, Rückfahrt war dann mit der 18.15 Fähre.

Auf der Rückfahrt, ca. 10 Minuten nach dem Ablegen in Norddeich wurden die Kinder ganz aufgeregt, sie hatten Stefanie Heinzmann entdeckt.

Der junge Star tritt morgen auf der Radio N-Joy Music Night am Strand von Norderney auf. Alle Kinder hofften auf ein Autogramm, geduldig wie ein alter Hase befriedigte die Echogewinnerin alle Autogrammwünsche. Als das Papier ausging stellten die Inselkinder überrascht fest, dass das Autogramm auf der Haut fast besser aussieht als ein Tatoo.

Infos:

Music Nights Norderney, 29.Juli – 01. August, vier Tage Musikprogramm direkt am Meer, Stefanie Heinzmann, Stanfour, Kuhlage, Enno Bunger, N-Joy DJ-Night, Warschauer Symphonie-Orchester, Konzertarena mit Ibiza Feeling, freier Eintritt


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Pompös in der Winterstraße

Auf Norderney hat eine neue Boutique aufgemacht.

In der Winterstraße in die Räumlichkeiten des Ateliers Norderney ist “Pompös” eingezogen. Die Anlehnung an das Modelabel “Pompöös” von Harald Glöökler ist sicher nicht unbeabsichtigt. Die dargebotene Mode hat etwas von Berlin oder Amsterdam, Funktionsjacken sucht man hier vergebens. Der Stil ist auffällig anders mit einem Hang zum Schrägen und Schrillen. Mit einem echten Döner, einen vietnamesischen Imbiß, einem “schwulem” Kabarett und nun dem Pompös wird die Winterstraße immer mehr zum Prenzlauer Berg in klein.

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Norderney Video
Bild zum Sonntag
Jeden Sonntag veröffentlichen wir ein Bild von der Insel, falls Sie ein schönes haben - mailen Sie uns - norderney-zimmerservice@gmx.de
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