Archiv für September 2010
brand eins
Norderney hat es in das renomierte Wirtschaftsmagazin brand eins geschafft.
Jedes der monatlich erscheinenden Magazine behandelt ein Schwerpunktthema aus den Bereichen Kapital, Arbeit und Geld, etc.. Bei einer Umfrage unter den 3150 Top-Entscheidern aus Medien, Werbung und Industrie wurde brand eins auf den zweiten Platz gewählt. Gefragt wurde nach der derzeitig wichtigsten und bestgemachtesten Zeitung Deutschlands (Platz 1 – Der Spiegel).
Der Artikel in dem Magazin 9/2010 mit dem Themenschwerpunkt NACHFOLGE (das Cover ziert Prince Charles) von Insa Lienemann beschäftigt sich mit der Kommunalisierung des ehemaligen Staatsbades Norderney und geht auf die Rolle des Kurdirektors Wilhelm Loth und dem damaligen Bürgermeister Klaus Aldegarmann ein, auch der jetzige Bürgermeister Ludwig Salverius kommt zu Wort.
Unter dem Titel “Die Wellenbrecher” wird beschrieben, wie aus einem maroden Staatsunternehmen durch die mutige Qualitätsoffensive ein Erfolgsmodell wurde. Eigentlich hätte der Bericht besser in die aktuelle Ausgabe gepasst, die beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt QUALITÄT.
Um den Artikel zu lesen – klicken Sie bitte auf Prince Charles – Sie werden zur Homepage von Brand eins verlinkt.
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Bild zum Sonntag | Komoran Karl
Das Norderneybild zum Sonntag:

Komoran “Karl”
Aufgenommen von Jan Borgers aus Bocholt, 27.8.2010, 16.54 Uhr, Hasselblad CFV-39
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Starfighter über der Nordsee
Starfighter über Norderney
Für die Insulaner war der Knall bei gutem Wetter in den 70er Jahren allgegenwärtig. Heute wäre dies unvorstellbar -die Nordsee nördlich der Insel war damals beliebtes Gebiet für Tiefflugübungen. Das in Wittmund stationierte Jagdgeschwader 71 (Richthofen) wurde als erstes in Deutschland mit der Lockheed F-104g ausgerüstet. Der als “Starfighter” berühmt gewordene Düsenjäger wurde auch “Witwenmacher” genannt. Von 916 Flugzeugen der Bundeswehr stürzten 292 ab (116 Todesfälle). Die schicken, 2450 km/h schnellen Flugzeuge durchbrachen geräuschvoll die Schallmauer in unmittelbarer Nähe der Insel. Besonders für die Inseljugend beeindruckend waren die im Überschall fliegenden Starfighter, die geräuschlos ca. 150 Meter hoch in Sichtweite nördlich der Insel vorbeiflogen. Die meist im Zweierformationsflug fliegenden Maschinen waren schon ausser Sichtweite wenn der ohrenbetäubende Lärm zu hören war. In den 2010er Jahren entlarvt man sich allerdings als Kind der 60er, wenn man einen Düsenjäger “Starfighter” nennt, aber die Bedeutung des Starfighters werden die Phantoms, Tornados und Eurofighter wohl nie erlangen.
Film über einen Tagesausflug 1978 nach Helgoland (Absturz eines Starfighters):
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Herbstanfang
Auch auf Norderney war der erste Herbsttag der letzte Sommertag mit bis zu 26 Grad und Sonne.
Gefühlt war dieser Sommer eher durchwachsen, es gab zwar ordentlich heiße Tage, doch die letzten 4 Wochen waren deutlich zu naß und zu windig. Am Donnerstag den 23. September war der astronomisch/kalendarische Herbstanfang, weil auf der nördlichen Halbkugel nach diesem Tag die Nächte länger sind als die Tage. Am 22. Dezember, dem Winteranfang, werden bei uns dann die Tage wieder länger als die Nächte. Die Norderneyer Schüler hatten gestern doppeltes Glück, nicht nur schönes Wetter, sondern auch noch schulfrei. Die Lehrer der Insel waren auf Fortbildung. Die Schüler haben die kurze Ruhepause genossen, kurz vor den großen Inselferien (auf Norderney gibt es 4 Wochen Sommerferien und 4 Wochen Herbstferien) werden jede Menge Klassenarbeiten geschrieben.
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Sternenhimmel ohne Lichtverschmmutzung
Die Beobachtung des Himmels in einer klaren Herbstnacht auf Norderney ist wie ein Besuch im Planetarium in der Großstadt. Der Himmel strahlt. Die trotz der “Lichtverschmutzung” zu sehenden Sterne in der Stadt sind zwar auch faszinierend, allerdings kein Vergleich zu den atmenberaubend klaren Nächten auf Norderney. Sogar eine Sternwarte kann Norderney bieten, die Wilhelm Dorenbusch Sternwarte unterhalb vom Kap. Wilhelm Dorenbusch erbaute sie 1962, 1992 fand sich
dann der Astronomische Arbeitskreis, er hat es sich zur Aufgabe gemacht die “volkstümliche” Astronomie zu fördern und zu pflegen. Nach dem Tod des Erbauers hat der erste Vorsitzende die Sternwarte gekauft und renoviert. Die vereinseigene Homepage bietet umfassende Informationen über die Sternwarte, den Verein und die Hobbyastronomie. Sehr schön sind die Astrobilder mit Aufnahmen von Polarlichtern über Norderney (2000/2001). Der 2002 in einen Verein umgewandelte Arbeitskreis hat sich nun die Erhaltung der Sternenwarte zur Hauptaufgabe gemacht. Man kann das Observatorium von März bis Oktober jeden Dienstag um 20.00 Uhr besichtigen, ein kurzer Anruf beim 1. Vorsitzenden des Vereins empfiehlt sich (Ralf Ulrichs, 0176/24928209), da bei schlechtem Wetter der wöchentliche Beobachtungstermin entfällt. Für die Führung erheben die Sternenfreunde einen Eintritt von 3,- €.
Kommende Veranstaltungen: 29. September 2010, Conversationshaus 20.00 Uhr, vom Regenbogen zum Polarlicht – Himmelsphänomene über Norderney | 22. Oktober 2010, Conversationshaus 20.00 Uhr, Sternbeobachtung für Einsteiger – alles was Sie für eine nächtliche Erkundungstour brauchen,

Das erste Bild der Erde vom Mars – ein Wechsel der Perspektive
Am 11.03.2004, an Sol 65 auf dem Mars, hat Spirit (Erkundungsfahrzeug auf dem Mars) nach Aufstieg auf den Kraterrand von Bonneville kurz vor dem Sonnenaufgang den östlichen Marshimmel fotografiert und ein Bild von der Erde aufgenommen. Am Horizont sind die östlichen Berge zu sehen, die Sonne steht kurz unter dem Horizont, die Erde ist am oberen Rand des Morgenrots zu erkennen. Da die Erde vom Mars aus weiter innen im Sonnensystem steht, erscheint sie von dort aus immer in Sonnennhöhe, ähnlich wie die Venus (Morgenstern, Abendstern !) von der Erde aus.

