Restaurant am Mittwoch

Restaurant am Mittwoch | Hemingways

Hemingways Norderney

Hemingway LogoDas Hemingway auf Norderney hatten wir schon länger im Visier, allerdings war es entweder nicht auf oder wir bekamen keinen Platz, letzteres zeigt, wie gefragt das Lokal ist. Die Betreiber (Sven und Conny) haben beide lange Jahre im Amici gearbeitet, was ebenfalls für das Lokal spricht. Conny im Service kennt ihre Gäste und ist über das aktuelle Leben der meisten Anwesenden informiert.

HemingwayDie Karte ist nicht besonders groß, angeboten werden vor allem Selbstläufer. Die Preise sind norderneytypisch. Das Lokal selbst hat ungefähr 30 Plätze und eine Terrasse, die momentan wetterbedingt nicht nutzbar ist. Erwähnenswert ist die wohl beste Raucherecke der Insel, gemütlich im überdachten Eingangsbereich. 

Wir wählten die geräucherte Entenbrust und das Steak mit Champignons, dazu einen trockenen Rotwein und eine Weißweinschorle. Vor dem Essen wird Baguette mit angemachter Butter gereicht. Die Getränken kamen einen Tick zu langsam, aber das Lokal war voll. Speisen kamen zügig und warm, hier merkt man die jahrelange Erfahrung des Küchenchefs. Die Speisen waren ansprechend angerichtet, qualitativ und geschmacklich gut. Hervorragend war die Qualität des Steaks. Alles in allem eine runde Sache.

Nach dem Essen gingen wir noch auf ein Getränk zur Tante – nicht Jens, sondern zu Ilse und Isy, die im selben Gebäude die Haifischbar betreiben (Siehe Blogartikel) – ein schöner “Absacker”. 

 

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Restaurant am Mittwoch | Vecchia Roma II*

Norderney Vecchia Roma

salat

Manche Dinge sehen auf den ersten Blick ganz einfach aus, sind es aber nicht!

Ein Klassiker unter den norderneyer Italienern ist das Vecchia Roma in der Winterstraße, ein wenig durch die Lage benachteiligt aber ein Lokal mit vielen Stammgästen. Die Karte ist eigentlich seit fast 30 Jahren unverändert, die Gäste sind mit ihr gealtert und haben sogar den Umzug vom Herrenpfad / Langestraße in die Winterstraße mitgemacht.

Der Chef Silvano ist eigentlich auch seit 30 Jahren unverändert (vielleicht ein paar graue Locken mehr). Eine Mittagskarte war bislang nicht vorhanden, um so mehr erfreut sie den Stammgast. Marmoriertes Papier, selbst einlaminiert – dafür gibt es keinen Designpreis aber ok.

Angeboten werden auf der Mittagskarte 5 Gerichte, allesamt Klassiker der italienischen Restaurantküche: Tortellini mit Ricotta und Spinat gefüllt in Salbeibutter (9,50), frische Bandnudeln mit Steinpilzen, Rucola und Cherry Tomaten ((12,50), Pizza mit Salamino piccante und Radicchio (10,50), Pizza mit Steinpilzen, italienischem Schinkenspeck und Peccorino, Käse und Rucola (10,50), Vitello Tonnato (12,-).

Das Lokal ist gut besucht, meist bekannte Gesichter, Insulaner. Die Bestellung: ein gemischter Salat (3,80), die Tortellini von der Mittagskarte, ein Glas Rotwein und eine Flasche Wasser (insgesamt 22,20).

So weit, so gut. Wie man weiß sind gerade die einfachen Sachen oft die schwierigen. Selten habe ich auf Norderney so einen leckeren Salat und so gute Tortellini gegessen. Frisch gemacht, heiß serviert. Man braucht sich nicht wundern, weshalb die Gäste dem Lokal mittlerweile über Jahrzehnte treu bleiben – es schmeckt.

aufgegessen

Ristorante – Pizzeria Vecchia Roma

Winterstraße 11a | 26548 Norderney

04932/991743

* Wir haben das Lokal zum zweiten Mal besucht, erstmalig mittags

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Restaurant am Mittwoch | de Leckerbeck

Mittagessen de Leckerbeck

labskausEine Anzeige im Norderneyer Morgen hat uns auf die Idee gebracht - Mittagstisch Täglich 11.30 bis 14.30 (außer Montag) wechselndes Tagesgericht -. Wir haben nicht genau gelesen, de Leckerbeck bietet keine Mittagskarte, sondern ein täglich wechselndes Tagesgericht an. Wir lieben Mittagskarten, sie garantieren Kreativität der Küchenmannschaft und bieten frische saisonabhängige Gerichte zu einem oft günstigen Preis. Die langsam verschwindenen Suppen und Nachtische haben durch das kleine Mittagsmenü oft die letzte Chance bestellt zu werden. Der Mittagstisch im Restaurant de Leckerbeck bestand aus dem Angebot “Grüne Heringe” für 12,50 €. Das entsprach weder geschmacklich noch preislich unserer Vorstellung, also wählten wir aus der Standardkarte Snirtjebraten und das Labskaus. Die Karte wurde von uns bereits vor einem Jahr beschrieben, es hat sich anscheinend nichts geändert. Die Gerichte kamen schnell waren mit allerlei Schnitzwerk (Auszubildende?) angerichtet und kamen heiß auf den Tisch. Zum Braten gab es Salzkartoffeln und Kürbis als kalte Beilage. Das Labskaus wurde mit Matjes gereicht. Der Emder Matjes kommt aus der Region ist qualitativ hochwertig und schmeckt hervorragend. Das Labskaus hat unterschiedlichste Zubereitungsarten, Goldstandard für das Nordwestliche Deutschland ist  wohl das Labskaus auf der Seute Deern in Bremerhaven, dort kostet es 12,00 € und wird mit 2 Spiegeleiern, Rote Beete, Perlzwiebeln und Kürbissen gereicht – diese Beilagen haben wir schon vermißt. Der Snirtje Braten war geschmacklich gut, das Fleisch sehr zart. Erwähnenswert ist die Dachterrasse des Lokals, selten sitzt man so gut und gemütlich – man hat gar keine Lust wieder aufzustehen. Mit 35,- € (inklusive Trinkgeld) haben wir zu norderneytypischen Preisen gut gegessen, allerdings waren wir über das “Mittagsangebot” etwas enttäuscht.

leckerTerrasse

Infos

de Leckerbeck, Schmiedestraße 6, 04932/990753, täglich 11.30 bis 14.30 und 17.30 bis 22.00 Uhr, Montag Ruhetag, www.leckerbeck-norderney.de

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Restaurant am Mittwoch | Yusufs Fischstube

Norderney – Yusuf’s Fischstube Cömertpay

bratkartoffeln

Madonna wurde mal gefragt, was denn den Erfolg ihres Restaurants in New York ausmacht – sie antwortete: ” 3 Dinge – die Lage, Lage und Lage!” Der Fischimbiß von Yusuf im Gewerbegelände muß seinen Erfolg anderen Faktoren verdanken – die Lage ist es jedenfalls nicht.  Zwar in der Nähe des Fischerhafens gelegen klingt die Adresse “Im Gewerbegelände” zunächst wenig einladend. Die Terrasse an der Strasse – kein idyllisches Plätzchen.Trotzdem hat sich der Imbiss in den Zeit nach der Eröffnung am 12.4.1995 zu einer festen Größe in der Gastronomieszene entwickelt.

Auch an diesem Mittwoch gibt es reges Treiben auf der großzügigen Terrasse, viele Tische sind belegt. Und wenn man erst mal sitzt ist es viel netter als gedacht – eine große Kiefer spendet Schatten und sieht gut aus, Terrassenwände halten den Wind ab. Das Bestellsystem ist unkompliziert: Aussuchen, reingehen und unter Angabe der Tischnummer bestellen, kurze Zeit später kommt das Essen an den Tisch. Das Angebot beschränkt sich im wesentlichen auf Fisch und “türkische Spezialitäten” – hier haben die türkisch-stämmigen Besitzer dafür gesorgt, dass die Norderneyer nicht ohne Döner leben müssen. Ein Blick auf die Terrasse zeigt: Döner wird gerne genommen.

Wir können dem verlockenden Angebot von gebackenem Rotbarsch und gebackener Scholle nicht widerstehen, dazu bestellen wir Bratkartoffeln, Kartoffelsalat und Tomatensalat. Bratkartoffeln sind ja immer eine gut vergleichbare Sache: schwarz/weiß oder gleichmäßig goldgelb? Labbrig oder knusprig? Alte Kartoffeln nach einer Woche Kühlhaus oder frisch gekocht? Hier waren sie in allen Punkten Sieger, dazu noch mit frischer Petersilie bestreut. Auch alles andere war frisch zubereitet, die Panade dünn und knusprig, der Kartoffelsalat schmeckte nicht nach Fertigware. Anders als es der Auftritt als Schnellrestaurant vermuten läßt, kann das, was hier auf den Teller kommt, leicht  mit renommierten Norderneyer Restaurantküchen mithalten. Das Ambiente – Service, Bestuhlung, Karte – ist eher Imbissniveau, die Preise sind es aber auch. “Lage ist halt doch nicht alles :) )

Yusuf’s Fischstube Cömertpay, Im Gewerbegelände 28, Tel. 04932-3773

scholle

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Restaurant am Mittwoch | Leger

Leger

fleisch

Manchmal muss es Fleisch sein!  Das passende Restaurant ist in diesem Fall  das  Leger in der Kichstraße, uns als Anbieter eines guten Rumpsteaks bekannt. Die kleine Mittagskarte bietet daneben einiges an schnellen und auf fast allen Karten zu findenden Gerichten. Abends kann man von der großen Abendkarte essen.
Mit 14,- € liegt das Steak mit Bratkartoffeln im unteren Preisbereich, geschmacklich liegt das Steak wie erwartet deutlich im oberen Qualitätsbereich, die Kräuterbutter mit Estragon-Note und der frisch gemahlene Pfeffer machen es perfekt. Es gilt der Grundsatz  ”Fleisch ist mein Gemüse”, bis auf kleine Kräuter für die Optik und die Bratkartoffeln bleibt das Steak unbegleitet.  Das Lokal selbst riecht noch ein bißchen nach der alten Raucherzeit, nach vollen Abenden und guter Stimmung, dies macht aber auch seinen Flair aus. Abseits von jeglichem Maritim-Schnickschnack ist das Leger eher einem  Altstadt-Bistro nachempfunden mit viel dunklem Holz, Messing und wenig freier Wandfläche. Angesprochen werden Gäste aus Köln, Duisburg und Düsseldorf, die sich hier wie zu Hause fühlen dürften. Dazu passen die angebotenen Biersorten: König Pilsener, Gaffel-Kölsch und Frankenheim-Alt, hier werden sie frisch gezapft und auch in der mittlerweile unüblichen 0,2l Größe angeboten. 

vom fass

Restaurant Leger, Kirchstraße 5, 04932/555, www.leger-norderney.info

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