Artikel-Schlagworte: „Flugplatz“
Experte für Gastronomen
Lang ersehnt wurde auf Norderney von den Hoteliers und Gastwirten die Anpassung der Mehrwertsteuer an das europäische Niveau. Nach der Wahl wurde dieses Versprechen von der Regierungskoalition eingelöst, allerdings nur für die Anbieter von Beherbergungsdienstleistungen. Dies war ein Kompromis, der nur etwas mit den zu erwartenden Steuermindereinnahmen zu tun hatte und nicht mit strukturellen Erfordernissen. In anderen europäischen Staaten wie Spanien, Italien, Frankreich, Österreich und Holland wird die Gastronomie als schützenswertes Kulturgut und Jobmotor angesehen, weshalb Mehrwertsteuersätze von 3 bis 10 Prozent dort die Regel sind. Von Verbandsseite wird nun alles dafür getan, auch für die Gastronomie einen gerechten Mehrwertsteuerstatz durchzusetzen. Ein erster Schritt ist die Berufung einer 16-köpfige Expertenkommission des Bundes, die über die Angleichung der Mehrwertsteuer auch in der Gastronomie berät. Der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Niedersachsens, Herrmann Kröger, hat nun dafür gesorgt, dass der Wirt des Flughafenrestaurants auf Norderney Miglied dieses exklusiven Kreises geworden ist. Für Norderney kann man nur hoffen, dass Peter Großkopf Erfolg hat, da auch die Norderneyer Gastronomen einen entscheidenden Wettbewerbsnachteil durch die hohe Mehrwersteuerlast haben.
- nur Skandinavien nimmt mehr -
Dieser Bericht wurde auf Blogger veröffentlicht und ist durch die Einstellung des FTP Uploads seit April 2010 nun auf unserem WordPress Blog online. Verantwortlich für Text und Inhalt im Sinne des Pressegesetzes ist der Norderney-Zimmerservice, Hans Vollmer, Langestraße 4, 26548 Norderney, Telefon 048932/3371, norderney-zimmerservice@gmx.de
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Nixe und Delphin
Der Hauptbadestrand auf Norderney lag nach Ende des zweiten Weltkrieges am Nordstrand bei Cornelius. Die meisten Gäste wohnten aber am Westkopf der Insel bei der Milchbar, ungefähr 2 1/2 Kilometer entfernt. Recht früh wurde deshalb ein Strandexpress eingerichtet. In der Saison fuhren zwei Bähnchen von der Milchbar die Kaiserstraße entlang über die Kurkartenkontrollstation beim heutigen Surfcafé bis zum Strandcafé Cornelius und wieder zurück. Bei Wind und Wetter und mit Elektroantrieb. Die Bähnchen hatten auch Namen, die plakativ mit kleinem Bild an der Vorderseite angebracht waren – “Nixe” und “Delphin”. Für die Inselgäste war das ein schöner Beginn des Strandtages und für die Inseljugend eine Herausforderung. Der Sport war es, sich an den letzten Wagen zu hängen und mindestens bis zur Kurkartenkontrollstation unbemerkt mitzufahren. Leider haben die Bähnchen die Erneuerung der Strandpromenade nicht überlebt. Die Gelegenheit war günstig, die im Unterhalt sehr teuren Bähnchen wegzurationalisieren. Einer der ehemaligen Fahrer leitet nun den Flugplatz und bietet Rundflüge an – auch eine Art von Fortbildung – vom Bimmelbähnchenfahrer zum Piloten.
die Erste (Benzin)
Nixe/Delphin 50er
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- Emden nixen (1)




