Artikel-Schlagworte: „Pensionen“

Der Feinschmecker

Auf Norderney ist die Augustausgabe des Food-Magazins – Der Feinschmecker – ausverkauft.

Grund der regen Nachfrage für das internationale Gourmet Journal ist das große Nordsee Special und der Ferien Check auf Juist, Norderney, Langeoog, Spiekeroog, Amrum und Föhr. Betitelt ist der Artikel über die Ostfriesischen Inseln mit: “Muße im Watt”. Gleich zu Anfang stellt der Redakteur fest, daß jede Insel grundverschieden ist, und daß jede Insel treue Gäste / Fans hat. Jeder Insel gibt er mehr oder wenig passende Attribute: Spiekeroog – romantisch, Langeoog – familär, Juist – gemütlich und Norderney – dynamisch.

Auf Norderney werden lediglich 3 Lokale und 2 Hotels vorgestellt, die Auswahl läßt nicht vermuten, daß der Redakteur besonders in die Tiefe gehen wollte – man kann Sie nur als zufällige Stichprobe bezeichnen. Das Trendlokal Weiße Düne darf natürlich in so einem Artikel nicht fehlen und wurde ja bereits andernorts in der Presse mehrfach erwähnt und beschrieben.  Auch um auf das Restaurant Seesteg aufmerksam zu werden, braucht man nicht unbedingt persönlich nach Norderney zu fahren. Einzig das Meersalz und die Erwähnung der neuen “Essbar” am Kurplatz sind einem Gourmet Magazin als Vermittler von Insider-Informationen würdig. Die Villa-Ney führt ein seit den 80er Jahren respektables Nischendasein, weshalb ausgerechnet sie einen Platz in der Reportage gefunden hat, kann evtl. an der breiten Akzeptanz der Rezeption von Kreditkarten liegen (Diners, Visa, Master).

Nicht erwähnt wurden das mehrfach ausgezeichnete Hotel Georgshöhe, das sehr ambitioniert kochende Restaurant Leckerbeck, das Kleinod Hotel Norderney in der Janusstraße, die Cocktailkarte im Goode Wind, die Bar im Kurpalais, das Ambiente in der Milchbar usw., usw., usw..

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Namen von Fremdenzimmern und Pensionen

Auf Norderney war die Blütezeit des Fremdenverkehrs in den Jahren 1870 bis zum Ersten Weltkrieg. Die Insel wurde in einem Atemzug mit Cannes, Baden Baden und Biarritz genannt. Begleitet war die Zeit von einem Bauboom, der vielleicht mit der Gründerzeit in Berlin oder Hamburg vergleichbar ist. Neue Straßenzüge voller Hotels entstanden entlang der Wasserlinie. Neben den großen Hotels entstanden in den Nebenstraßen auch kleine Pensionen mit Fremdenzimmern. Die großen Hotels erhielten prächtige Namen wie Germania, Phönix, Kaiserhof und Europäischer Hof. Die kleineren Pensionen wurden oft nach dem Vornamen der ältesten Tochter genannt wie zum Beispiel Irma, Cäcile, Ruth, Marie oder Feodora. Die Namen blieben über die Jahrzehnte bestehen und auch heute noch werden Ferienwohnungen und Pensionen nach dem erstgeborenen Mädchen benannt. Mädchennamen hören sich halt mehr nach Urlaub an und sind auch sehr viel klangvoller als Jungennamen dieser Zeit, wer möchte schon in der Pension  Fritz, Karl, Bruno, Wilhelm oder Heinrich seine Ferien verbringen?
- Zimmernachweis von 1928 -
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Norderney Video
Bild zum Sonntag
Jeden Sonntag veröffentlichen wir ein Bild von der Insel, falls Sie ein schönes haben - mailen Sie uns - norderney-zimmerservice@gmx.de
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