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Silvesterlauf Juist Norderney

Silvesterlauf Norderney

Norderney Marathon ThemsenWann merkt man, daß man eine gute Idee gehabt hat? Wenn sie nachgemacht wird! Viele Sachen kann man schützen lassen, damit einem die Idee nicht geklaut wird, bei anderen Sachen freut man sich, daß man der Erste gewesen ist.

 So geschehen mit dem mittlerweile nicht mehr stattfindenden Drachenfest auf Norderney. Juist und Norddeich haben nachgezogen, allerdings nie die Größe und den Flair des Norderneyer Drachenfestes erreicht. Erfolg bringt  viele Neider auf den Plan, dies war wohl letztlich der Grund für den schleichenden Niedergang des Kitefestivals auf Norderney.

Eine nicht-kommerzielle und seit Jahren bestehende Veranstaltung ist der Silvesterlauf der Laufsparte des TuS Norderney. Anfänglich wurde sich am Sportplatz vor den Umkleiden getroffen und dann wurde meist mit 10 bis 15 aktiven Sportlern die “normale” Runde zum Leuchtturm gelaufen, danach geduscht und bei einem kurzen Beisammensein mit Sekt und Bier ließ man die vergangene Laufsaison Revue passieren. Da die aktiven Sportler immer weniger wurden haben die TuS Sportler beschlossen, den Termin öffentlich zu machen und an die Zeitung bzw. Kurverwaltung zu gegeben. Die heimelige Sportlernische war dahin. 

In den letzten zwei Jahren waren die einheimischen Sportler über den Zulauf, trotzt Schnee und Eis erstaunt. Der Start wurde an den Kurplatz verlegt und insgesamt 100 bis 200 Läufer nahmen an dem Jahresabschlußtrainig teil. Der gemütliche Teil viel allerdings mehr oder weniger flach.

Die Kurverwaltung in Juist hat ebenfalls etwas übrig für gute Veranstaltungen: dieses Jahr wird dort erstmalig ein Silvesterlauf angeboten, gegen Startgeld. Viel Erfolg.

31.12.2011 (15:00 Uhr)
Silversterlauf Norderney

Ort: Am Kurplatz vor dem Conversationhaus
Silvesterlauf in drei Gruppen ohne Wertung. Keine Zeitnahme.
1. Gruppe: ca. 12 KM, Tempo: ca. 5:00 -5:15 Min. pro KM
2. Gruppe: ca. 9 KM, Tempo: ca. 5:40 – 6:00 Min pro KM
3. Gruppe: ca. 6 KM; Tempo: ca. 06:00 – 6:30 Min. pro KM — je nach Können.

 

31.12.2011 (11:00 Uhr)
1. Töwerlandlauf (Juist)

31. Dezember 2011, Erwachsene (ab 16 Jahren) Streckenlänge  ca. 5,5 km

Streckenbeschreibung: auf der Promenade Richtung Westen bis Abgang Schule, zurück auf der Promenade bis zu dem kleinen Weg (rechts abbiegen) zum Wendeplatz vor dem Juister Hof und weiter die Straße vor dem Juister Hof und Strandhotel Kurhaus Juist zum Start-/Ziel-Bereich (3 Runden!!!)

Startzeit:         11.00 Uhr

Startgeld:         16,- € (incl. Funktions-T-Shirt); 2,- € davon gehen an die Juist-Stiftung

Start/Ziel:         Platz vor dem „Strandhotel Kurhaus Juist“

weitere Infos:   in der Servicestelle im Rathaus unter Tel. 04935 809106 und per mail.

Anmeldung nur am: Freitag, 30. Dezember 2011 von 15.00 – 17.30 Uhr in der Servicestelle im Rathaus. Nachmeldungen sind nicht möglich!!!

Siegerehrung: findet nach dem Lauf um ca. 11.45 Uhr statt (bei trockenem Wetter im Start/Ziel-Bereich, bei Regen im Haus des Kurgastes, wird während der Veranstaltung bekannt gegeben!)

Preise: Die drei Erstpalzierten erhalten „Gewinner-T-Shirts“!
Im Rahmen der Siegerehrung verlosen wir einen Rundflug über Juist für zwei Personen, gestiftet von der Seehund-Apotheke.

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Kite Surfen | Neue Flächen

Norderney – Kite Surfen

kite surfen

Schon seit Jahren schwelt ein Konflikt um die Gewichtung der Interessen der Natur (-schutzverbände), der von Sportlern und den Bedürfnissen des Tourismus an der Küste. Die Bevölkerung ist auf den Tourismus angewiesen, der Tourismus auf die Natur. Ein möglichst guter Interessenausgleich garantiert die wirtschaftliche und ökologische Existenz. Nun laufen die Naturschutzverbände Sturm, Grund hierfür ist die Ausweisung neuer Flächen für Kitesurfer auf Norderney, Langenoog, und bei Neuhalinger- und Dornumersiel. Die Insel- und Küstengemeinden hatten diese Flächen 2009/10 beantragt. Der Leiter des Nationalparks Peter Südbeck spricht von einer gefundenen Regelung, die die Schutzziele des Nationalparks sicher stellt. Der Wattenrat hingegen spricht von Rechtsbeugung. Die untere Naturschutzbehörde in Aurich fühlt sich von der Entscheidung in Wilhelmshaven durch die Nationalparkverwaltung ausgebootet, viele Gutachten fehlen, es wurde letztlich eine rein politische Entscheidung gefällt. Ausser Frage steht, daß Kite Surfen ein Trendsport ist, der nur an der Küste ausgeübt werden kann. Über die Gefahren des Segelns und Windsurfens wurde mit Einführung des Nationalparks ähnlich gestritten.

Wattenrat

Resolution des NABU Ostfriesland zum Thema Kite-Surfen

Das Kite-Surfen ist wegen der Bestrebungen, Zonen für die Durchführung dieser Trendsportart auszuweisen, in die öffentliche Diskussion geraten. Daher bezieht der NABU Ostfriesland zu dem Thema wie folgt Stellung: Der jüngst als Weltnaturerbe geadelte Wattenmeer-Nationalpark ist vielfältigen Nutzungsinteressen ausgesetzt, die den Schutzzielen entgegenstehen. Da bereits zur Gründung des Nationalparks eine Vielzahl von Kompromissen für den Naturschutz hingenommen werden mussten, die der Wahrung von Nutzungsinteressen dienten, wird jede weitere Verschlechterung des Zustandes des Nationalparks abgelehnt. Gerade in jüngerer Zeit häufen sich die schwer wiegenden Eingriffe im Nationalpark. Golfplatzerweiterungen und -neubauten, Ausweitung von Ferienhausanlagen und Baugebieten, Kabeltrassen, Fahrrinnenvertiefungen sind nur einige der abzulehnenden Eingriffe, die in der Summe ein erhebliches Zerstörungspotential entfalten. Substantielle Zustandsverbesserungen der Lebensräume im Nationalpark – z.B. Verbesserung des Zustandes von Dünen, Ausweitung der Salzwiesen, Entwicklung wirksamer Ruhezonen – sind hingegen nicht in ausreichendem Maße festzustellen. Im Gegenteil drohen immer mehr hochgradig gefährdeter Vogelarten im Nationalpark an den Rand des Aussterbens zu gelangen (z.B. Zwergseeschwalbe, Seeregenpfeifer, Sumpfohreule, Kornweihe, Wiesenweihe, Uferschnepfe). Mit besonderer Sorge betrachtet der NABU auch die sukzessive Beunruhigung der Ruhe- und Zwischenzonen durch zusätzliche Wegeangebote für Touristen, Drachen steigen lassen und die mit zunehmenden Besucherzahlen festzustellenden Begleiterscheinungen. Vor diesem Hintergrund werden die aktuellen Bemühungen von Gemeinden und Nationalparkverwaltung, Kite-Surfer-Zonen im Nationalpark auszuweisen, vom NABU mit großer Sorge betrachtet. Das in den letzten Jahren zunehmende Kite-Surfen ist ein großes Problem im Nationalpark geworden. Die Surfer erreichen enorm hohe Geschwindigkeiten und entfalten dadurch in Verbindung mit dem unruhigen und in großer Höhe schwebenden Lenkdrachen ein wesentlich höheres Störungspotential als alle anderen Wasserfahrzeuge. Dies ist umso bedenklicher, weil die Kite-Surfer immer wieder in die Ruhezonen des Wattenmeer-Nationalparks eindringen. Aber auch in den Zwischenzonen, die selbst oft genug nur zur Sicherung ökonomischer Interessen nicht zur Ruhezone wurden, stellen die Kite-Surfer ein erhebliches Störungspotential dar. Das Nationalparkgesetz verbietet außerhalb der für das Drachenfliegen zugelassenen Bereiche diese Aktivitäten. Der NABU Ostfriesland fordert daher, durch die Einstellung einer größeren Zahl von Rangern im Nationalpark die verbotenen Aktivitäten zu unterbinden. Gleichwohl sieht der NABU die Notwendigkeit, die Nachfrage nach der Ausübung der Sportart zu kanalisieren. Daher werden die Bemühungen der Nationalparkverwaltung, Kite-Surf-Zonen auszuweisen grundsätzlich als ein Baustein für ein Gesamtkonzept im Umgang mit den Sportlern begrüßt. Genehmigt werden dürfen solche Zonen nach Auffassung des NABU aber ausschließlich dort, wo der Störungseinfluss auf rastende und brütende Vögel gering ist. Dies ist im Wattenmeer-Nationalpark allenfalls dort der Fall, wo weitere Nutzungsansprüche bereits ohnehin zu Störungen führen und wo der Abstand zu den störungsempfindlichen Wattflächen und Salzwiesen groß genug ist. Der NABU Ostfriesland sieht diese Voraussetzung ausschließlich auf der Seeseite der Nordseeinseln im Bereich der Badestrände für gegeben. Die in Upleward und vor Baltrum ohne Durchführung einer rechtsverbindlichen FFH-Verträglichkeitsprüfung ausgewiesenen Zonen erfüllen diese Voraussetzung nicht. Insbesondere die Muschelschillbank vor Campen ist einer der größten Schätze im Nationalpark und sie verdient größtmöglichen Schutz vor jeglichen Nutzungsansprüchen und Störungseinflüssen. Auch die auf der Wattseite von Baltrum genehmigte Kite-Surfer-Zone zählt zu den störungsempfindlichen Bereichen des Nationalparks. Die erfolgten befristeten Genehmigungen dieser Zonen werden daher mit Nachdruck abgelehnt und eine Rücknahme zum nächst möglichen Zeitpunkt gefordert. Der NABU behält sich die Einlegung von Rechtsmitteln gegen die nicht rechtskonforme Genehmigungspraxis vor. Unabhängig davon, dass zur Lenkung problematischer Freizeitaktivitäten auch die Ausweisung von Zonen erforderlich sein kann, fordert der NABU, dass dies nur im Zusammenhang mit einem touristische Gesamtkonzept für den Nationalparkraum möglich sein darf. Die Befriedigung aller nur denkbaren Urlauberansprüche zur kritiklosen Erhöhung der Übernachtungszahlen wird vom NABU kategorisch abgelehnt. Hier muss eine langfristige und im Sinne der Bewahrung des Weltnaturerbes nachhaltige Entwicklung angestoßen werden, die eine weitere Inanspruchnahme besonders schützenswerter Natur verhindert. Der Auf- und Ausbau von Golfplätzen – Negativbeispiele gibt es insbesondere auf Langeoog, Norderney und künftig möglicherweise auch auf Borkum – geht dabei nach Auffassung des NABU eindeutig in die falsche Richtung. Solange dieses Gesamtkonzept nicht vorliegt und als Richtschnur für die Genehmigung von Ausnahmetatbeständen dienen kann, sieht der NABU keine Grundlage dafür, derartig störungsträchtige Freizeitnutzungen im Nationalpark zu dulden und lehnt die gegenwärtigen Anträge auf Ausweisung von Kite-Surfer-Zonen ab. Davon abgesehen fordert der NABU, andere Maßstäbe an die Genehmigungsverfahren von Kite-Surfer-Zonen und andere Freizeitnutzungen zu legen. Nach Auffassung des NABU sind mindestens die folgenden Kriterien zu beachten:

1. Es muss ein schlüssiger Nachweis darüber erfolgen, dass die Änderungen unbedingt notwendig und eine ungewollte Härte darstellen. Nur dann sieht das Nationalparkgesetz die Möglichkeit von Ausnahmen vor. Bei allen bislang bekannt gewordenen Planungen für Kite-Surfer-Zonen war dies nicht der Fall.

2. Die Ausweisung darf nur nach gründlicher vorheriger Analyse der Bedeutung für Rast- und Brutvögel der Nordseeküste in Form einer ohnehin rechtsverbindlichen FFH-Verträglichkeitsuntersuchung erfolgen. Die Bewertung der Auswirkungen der Pläne ist unter Beteiligung unabhängiger Fachleute und der Naturschutzverbände zu treffen.

3. Wichtige Gebiete für den Vogelschutz dürfen grundsätzlich nicht ausgewiesen werden und auch die Nähe zu diesen Gebieten ist zu meiden, weil mit nicht gesetzeskonformem Verhalten zu rechnen ist. Von allen Watt- und Salzwiesenflächen kann von einer hohen Bedeutung für den Vogelschutz ausgegangen werden. Insbesondere sind in der Nähe von Vorkommen der Zwergseeschwalbe und des Seeregenpfeifers alle Maßnahmen zu unterlassen, die zu einer Erhöhung des Besucheraufkommens führen könnten (z.B. bei der Anwanderung zu den Zonen).

4. Bündelung der Angebote: Nicht jede Insel und Gemeinde muss ihre eigene Kite-Surfer-Zone haben. Sportler müssen sich ihre Reiseziele letztlich so auswählen, dass sie der bevorzugten Sportart legal nachgehen können. Eine Anpassung der Regularien an die Wünsche der Tourismusindustrie führt den Nationalpark und das Weltnaturerbe ad adsurbum.

5. Es muss eine wirksame Kontrolle und Ahndung von Verstößen störender Freizeitaktivitäten erfolgen: Eine tägliche Kontrolle der Einhaltung der Auflagen ist erforderlich. Die Zahl der Ranger im Nationalpark muss eine dem Besucheraufkommen angemessene Größenordnung bekommen. Die Sanktionen bei Fehlverhalten müssen deutlich verschärft und vor allem konsequent verhängt werden.

6. Genehmigungen dürfen – wenn überhaupt notwendig – ausschließlich auf Zeit gegeben werden: Der dynamische Lebensraum des Wattenmeeres verändert sich und damit auch die Lage bevorzugter Nahrungs- und Rastgebiete. Die räumliche Zusammensetzung von Sand- und Schlickwatt sowie die Lage von Sand- und Muschelschillbänken verändert sich mit den Jahren und damit auch die Präsenz von Vögeln. Vor einer Genehmigungsverlängerung ist ein ornithologisches Gutachten einzuholen.

7. Die Beunruhigung der Rast- und Brutgebiete durch Sonder-Zonen für störungsträchtige Freizeitnutzungen muss ausgeglichen werden durch eine Ausweitung von Ruhezonen in Bereichen des Nationalparks, die der wirksamen Förderung besonders störungsempfindlicher und unter dem Tourismus leidender Vogelarten (Zwergseeschwalbe, Seeregenpfeifer, Sandregenpfeifer) dienen.

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Strongest Insulaner

Norderney

Fishermann´s Friend veranstaltet jedes Jahr den erfolgreichsten Hindernislauf der Welt. Meist auf einem Gelände, daß zuvor als Truppenübungsplatz oder ähnliches genutzt wurde. Im nächsten Jahr findet der Lauf auf dem Gelände des Nürburgringes statt, ein Planer befasst sich bereits jetzt mit der Errichtung von besonders fiesen Hindernissen und Wasserlöchern. Der Lauf findet zwar im Mai statt, allerdings wird es erst so richtig gut, wenn es stürmt und regnet.

strongest insulaner

Mit Sturm und Regen haben die Norderneyer Leichtathleten bei ihrem Weihnachtsfeierlauf anscheinend keine Probleme. Jedes Jahr meist am letzten Sonntag im November trifft sich die Laufsparte der TuS Sportler um am Morgen gemeinsam zum Wrack zu laufen – hin durch die Dünen – zurück über den Strand. Man kann die Strecke ab dem Sportplatz beginnen, oder erst am letzten Parkplatz zustoßen. Insgesamt sind es zwischen 10 und 24 Kilometer  die man gemeinsam läuft und mit einem Foto am Inselwrack dokumentiert.

Strongest Man HindernisNach dem Lauf wird es gemütlich, Sauna im bade:haus und ein schönes Essen im Lieke Deeler stehen auf dem Plan. Seit zwei Jahren kommen noch die Mountainbikefahrer (meist 3-4) mit einer Thermoskanne Glühwein zum Inselende, damit man ordentlich anstoßen kann.

Dieses Jahr wurde das für die gut trainierten Sportler eigentlich leicht zu absolvierende Programm so etwas wie Extremsport. Genau in das Zeitfenster des Laufs fiel die erste Sturmflut dieses Jahres. Wind über 10 Bft. Wasser bis zur Dünenkante und Regen führten zu einer unfreiwilligen Strongest Insulaner Veranstaltung. Die Inselsportler ließen sich vom Wetter und Wasser nicht abhalten, Sauna und Steak würden nachher umso besser sein.

Insgesamt eine runde Veranstaltung waren sich spätestens abends alle strongen Insulaner einig, einzig die Intervention des Leiters des Natonalparkhauses auf das Radfahren zu verzichten stieß auf allgemeine Verwunderung.

 

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Fleu herut!

“In der Zeit vom 7.Oktober bis zum 18. März 2012, jeweils von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, dürfen Bosselsspiele  auf dem oben genannten Straßenabschnitt stattfinden” – soll heißen: Die Bosselsaison ist eröffnet.  In den letzten beiden Wintern gab es Schwierigkeiten damit,  einen Meister auszubosseln. Im vorletzten Winter gab es zu viel Schnee zum Bosseln und im letzten Jahr wurde die Straße erneuert.  Wie wichtig das Bosseln für die Region ist, läßt sich daran ablesen, dass schon bei der Planung der Straße auf deren Bedürfnisse Rücksicht genommen wird – die verkehrsberuhigenden Maßnahmen fielen einerseits dem Rotstift zum Opfer (Verkehrsinsel bei der Meierei und Hundefriedhof) und waren andererseits nicht durchsetzbar, weil sie die Bespielbarkeit der Straße verhindert hätten.
Anders als es bunte Bilder außerhalb Ostfrieslands suggerieren, handelt es sich beim Bosseln nicht um eine feucht-fröhliches Freizeitvergnügen. Nach der Norderneyer Verkehrsbekanntmachung ist sogar “während der Durchführung der Veranstaltung auf der Strasse (…) der Genuss alkoholischer Getränke untersagt”. Es käme allerdings auch niemand der aktiven Bossler auf die Idee – die Bosselwettkämpfe werden äußerst professionell mit viel Enthusiasmus betrieben. Wie viel Ehrgeiz hinter jedem Wurf steckt, hört man am lauten Schreien, auf unbedarfte Auswärtige wirkt die Brüllerei zunächst oft erschreckend.

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Strandsegeln

Strandseglersaison beginnt
Ab dem 31.10. darf  wieder den ganzen Tag mit einem Kite-Buggy oder Strandsegler am Strand östlich des Kinderheims Detmold gefahren werden. Die ehemalige Strandseglerbude ist allerdings bereits letztes Jahr schon geräumt worden, das Strandlokal Weiße Düne brauchte Erweiterungsflächen. Strandsegeln hat auf Norderney zwar eine lange Tradition, nur die Bedingungen sind selten optimal. Für einen guten Strandseglertag braucht man Ebbe und Nordwind der Stärke 3-4, Sonne wäre auch nicht schlecht.
Strandsegeln
Unter Beachtung der Vorgaben unter Nr. 3 bis 9 darf jedoch folgender Strandabschnitt befahren werden:  zwischen der Verlängerung der Strandzuwegung des Badestrandes „Weiße Düne“ und 500 m östlich der Verlängerung der Strandzuwegung des Parkplatzes „Ostheller“. Hierbei ist das Befahren des Strandes mit Strandsegelyachten, Kite-Buggies u. ä. den anderen üblichen Strandnutzungen (Fußgänger, Radfahrer, Reiter) gegenüber nachrangig.
3. Auf dem vorbezeichneten Strandabschnitt kann das Befahren des Strandes mit Strand-segelyachten, Kite-Buggies u. ä. vom 01.11.2010 bis zum 14.05.2011 in der Zeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang durchgeführt werden. Vom15.05. bis zum 31.10.2011 dürfen die o. a. Strandabschnitte jedoch nicht vor18.00 und nach 9.00 Uhr befahren werden.

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Bild zum Sonntag
Jeden Sonntag veröffentlichen wir ein Bild von der Insel, falls Sie ein schönes haben - mailen Sie uns - norderney-zimmerservice@gmx.de
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